bernig

Premiere ”Jörg Bernig: in untergegangenen reichen”

Wir freu­en uns, zur Pre­mie­re unse­res neu­en Lyrik­ban­des Jörg Ber­nig: in unter­ge­gan­ge­nen rei­chen am Mon­tag, den 11. Sep­tem­ber 2017 um 20 Uhr ins Kul­tur­Haus Loschwitz, Friedrich-Wieck-Str. 6 in Dres­den, ein­la­den zu kön­nen.

Der Dich­ter Jörg Ber­nig ver­bin­det die wie­der­keh­ren­de Beto­nung sei­ner mit­tel­eu­ro­päi­schen Basis, sei­nes Wir­kungs­or­tes (als Ort, an dem er arbei­tet und an dem sein Werk ›wirkt‹), mit einer neu­en visio­nä­ren poe­ti­schen Stra­te­gie. Beim Ver­su­ch, die Bür­de der Gegen­wart zu redu­zie­ren, kon­zen­triert sich der Dich­ter auf das, was der Kul­tur­wis­sen­schaft­ler Karl Heinz Boh­rer das Augen­blick­li­che nennt: die Essenz unse­rer Exis­tenz, die nur als ein kur­zes Auf­blit­zen ein­ge­fan­gen wer­den kann. Doch Ber­nig ist alles ande­re als ein Reak­tio­när mit einer Wert­schät­zung für Anti-Modernismus und igno­ran­ten Pro­vin­zia­lis­mus. Bei wei­tem nicht! Für ihn ist die Ver­gan­gen­heit viel­mehr – folg­li­ch sei­ne Gegen­wart durch­drin­gend – ein­ge­bet­tet in All­täg­li­ches. Die­se Stra­te­gie ist ein anspruchs­vol­les Unter­fan­gen, eines, das Ber­nig dem Risi­ko aus­setzt, als über­hol­ter Dich­ter eti­ket­tiert zu wer­den. Sei­ne Metho­de indes ist über­ra­schend inno­va­tiv, und sei­ne kla­re und deut­li­che lyri­sche Stim­me ermög­licht uns, eine mit­tel­eu­ro­päi­sche Kul­tur wahr­zu­neh­men, die bei­der­lei ist: ein unun­ter­bro­che­ner Zusam­men­hang mit der Geschich­te und eine immer­wäh­ren­de Bewe­gung in einem pan-europäischen Denk-Raum.“
(Gerrit-Jan Berend­se, Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler an der Car­diff Uni­ver­si­ty)

Kar­ten­vor­be­stel­lun­gen bit­te tele­fo­ni­sch unter 0351–266 66 55 im Kul­tur­Haus Loschwitz zum Preis von ermä­ßig­ten 6,- € und 8.- €.

Tags:

Comments are closed.