Florian Kessler zu unseren Tschernichowski-Bänden

Wir freu­en uns über die freund­li­che Bespre­chung von Flo­ri­an Kess­ler zu unse­rer Tscher­ni­chow­ski-Publi­ka­ti­on.

”Odes­sa. Hei­del­berg. Lau­sanne. Swi­ne­mün­de. Jeru­sa­lem … Die Orts­na­men, die der Erneue­rer der hebräi­schen Lite­ra­tur Saul Tscher­ni­chow­ski, gebo­ren 1875, gestor­ben 1943, oft unter sei­ne Arbei­ten setz­te, erzäh­len ihre ganz eige­ne Geschich­te. In einem ruhe­lo­sen Leben bis zu den spä­ten Jah­ren in Tel Aviv und Jeru­sa­lem schuf er die neu­he­bräi­sche Lite­ra­tur mit, indem er sie dem euro­päi­schen Trans­fer öff­ne­te: Er über­setz­te aus der Welt­li­te­ra­tur in das Hebräi­sche, wäh­rend er die­ser Spra­che in sei­nen eige­nen Dich­tun­gen neue Gen­res und Vers­for­men erschloss. Sein unge­heu­er bild­rei­ches, viel­schich­ti­ges, alle­go­ri­sches Spre­chen in Reim­for­men, sei­ne Erin­ne­run­gen an die tau­ri­schen Dör­fer sei­ner Kind­heit oder auch das tau­sen­de Hexa­me­ter umfas­sen­de Epos Das gol­de­ne Volk, das den Grün­dungs­my­thos des hebräi­schen Vol­kes nach­zeich­net, wur­den bis­lang noch nicht oder nur in frag­men­ta­ri­schen Anfän­gen ins Deut­sche über­tra­gen. Jörg Schul­te hat nun die­se Leer­stel­le mit einer bewun­derns­wer­ten Arbeit – unter Wah­rung der ursprüng­li­chen Metren – gefüllt. Und die Edi­ti­on Ruge­rup hat Tscher­ni­chow­skis Ver­mächt­nis die­se drei­bän­di­ge Pracht­aus­ga­be geschenkt.”

Aus: lyrik​-emp​feh​lun​gen​.de

 

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