Literaturpreis Ruhr 2016 für Jürgen Brôcan

Wir sind stolz dar­auf, dass unser Autor Jür­gen Brôcan den mit 10.000 Euro dotier­ten Haupt­preis des Lite­ra­tur­prei­ses Ruhr erhal­ten hat. Jür­gen Brôcan, geb. 1965 in Göt­tin­gen, lebt seit 2001 in Dort­mund. Nach dem Stu­di­um der Ger­ma­nis­tik und Euro­päi­schen Eth­no­lo­gie ent­schloss er sich, als frei­er Schrift­stel­ler zu arbei­ten. Er hat zahl­rei­che Über­set­zun­gen aus dem Eng­li­schen und Fran­zö­si­schen vor­ge­legt, die von der Kri­tik gefei­ert wur­den, u.a. zu Walt Whit­man, Natha­ni­el Haw­thor­ne, John Muir und Mari­an­ne Moo­re. Gegen­wär­tig über­trägt er eine drei­bän­di­ge Aus­wahl der Tage­bü­cher von Ralph Wal­do Emer­son. Jür­gen Brôcan ist außer­dem Lite­ra­tur­kri­ti­ker, v. a. bei der NZZ und auf fix​poe​try​.com, Her­aus­ge­ber und Ver­le­ger der edi­ti­on offe­nes feld.

Zuletzt erschie­nen von ihm die Gedicht­bän­de ”Anti­dot” (2012), ”Holz­äp­fel” (2015) (bei­de in unse­rer Edi­ti­on Ruge­rup), sowie ”Schä­del­flüch­ter” (2015) und ”hym­nen­rauh” (2016). Brôcans Arbei­ten wur­den u. a. mit Sti­pen­di­en der Stif­tung Nie­der­sach­sen, der Kunst­stif­tung NRW und dem Deut­schen Lite­ra­tur­fonds aus­ge­zeich­net. 2010 erhielt er den Paul-Scheer­b­art-Preis für die Über­set­zung von Whit­mans ”Gras­blät­tern”.

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