Lesung Sabine Lange, 31. Mai 2016

Heu­te liest unse­re Autorin Sabi­ne Lan­ge in der Ber­li­ner Gedenk­bi­blio­thek für die Opfer des Kom­mu­nis­mus aus ihrem Buch »Fal­la­da — Fall ad acta? Die Sta­si und die DDR-Erb­pfle­ge«. In die­sem Stück selbst erleb­ter Ver­gan­gen­heit schreibt die ehe­ma­li­ge Archi­va­rin des Hans-Fal­la­da-Archivs Feld­berg (1984–1999) über die poli­ti­sche Umzin­ge­lung eines von Staats­ideo­lo­gen scharf kon­trol­lier­ten Dich­ter­er­bes in dem zu DDR-Zei­ten von der SED-Bezirks­lei­tung Neu­bran­den­burg gegrün­de­ten Lite­ra­tur­zen­trum. Anhand von Akten­ma­te­ri­al ent­larvt sie staat­li­che Will­kür, die Über­wa­chung der For­schung und Bespit­ze­lung von For­schern und die Instru­men­ta­li­sie­rung des Wer­kes von Hans Fal­la­da für ideo­lo­gi­sche Zwe­cke.

Zusätz­lich liest Sabi­ne Lan­ge aus ihrem Roman »Schlüs­sel­bund«, der auch die­ses The­ma behan­delt, und aus ihrem Gedicht­band »Ver­schwie­ge­ne Gedich­te«, bei­de in der Edi­ti­on Ruge­rup erschie­nen.

Tags:

Comments are closed.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen